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Verkehrsberuhigung B50

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Informationen zur Verkehrsberuhigung der innerörtlichen B50


Vorstellung der Planung in der Anliegerversammlung am 12.7.2016

Beschreibung der Maßnahme:

Die B50, eine ehemalige sehr breit ausgebaute innerörtliche Militärstraße, steht auf Grund des Neubaues der A 60 zur Abstufung auf eine Landesstraße an. Vor der Übertragung ist der Streckenabschnitt zu Lasten des Bundes in einen ordnungsgemäßen Zustand zu bringen.

Die Ortsgemeinde weist seit mehr als 10 Jahren auf die sehr breite Fahrbahn von ca. 8,20 m hin. Die Bevölkerung, mehrere Ortsbürgermeister und Gemeinderäte mehrerer Wahlperioden haben im Zuge der Sanierungsmaßnahmen einen verkehrsberuhigten Ausbau gewünscht. Dieser Wunsch wurde aufgenommen und anstatt eines reinen Bestandsausbaues eine Entwurfsplanung für einen verkehrsberuhigten Ausbau erstellt, die in mehreren Ortsterminen abgestimmt wurde. Vielfältige Anregungen aus der Bevölkerung sind dabei berücksichtigt worden.

Die Entwurfsplanung wurde den Anliegern im Detail vorgestellt.

Aus Richtung Spangdahlem gesehen im Anschluss an den bereits ausgebauten Teil der Ortsdurchfahrt von der Einmündung „Zur Steinkaul“ bis etwa zum Anwesen „Neustraße 1“ sind im Rahmen der Deckenerneuerung Pflanzbeete zur Fahrbahneinengung und Verkehrsberuhigung im Fahrbahnbereich geplant.

Die Pflanzbeete weisen eine Breite von ca. 1,60 m auf, so dass die Fahrbahnbreite an den engsten Stellen auf ca. 6,00 m reduziert werden kann. Dies reicht aus, damit ein, allerdings mit reduzierter Geschwindigkeit, in der B 50 nach wie vor fließender LKW-Begegnungsverkehr gewährleistet bleibt. (Hinweis:_An breiten Stellen verbleiben über 8,00 m und in Kurven bis über 7,00 m Fahrbahnbreite.) Bei der Positionierung der Pflanzbeete sind Zufahrten zu den Anliegergrundstücken berücksichtigt worden.

Von dem Anwesen „Neustraße 1“ bis etwa zu dem Anwesen „Wittlicher Straße 9“ ist ein Vollausbau mit Neubau der Fahrbahn und der durch Überfahren durch LKW beschädigten Gehwege vorgesehen. In der Ortsmitte im Bereich der Metzgerei sieht die Planung für das sichere Überqueren der Fahrbahn eine Überquerungshilfe vor.

Im Abschnitt des Vollausbaus wird beidseitig die vorhandene Muldenrinne durch eine neue zweizeilige Entwässerungsrinne mit einem ca. 4 bis 6 cm hohen Bordstein ersetzt. Die Fahrbahnbreite reduziert sich auf 6,50 bis 7,00 m. Der neue Bordstein soll neben der verbesserten Wasserführung insbesondere das Überfahren des Gehweges in den Kurvenbereichen verringern. Die Gehwege werden im Bereich des Vollausbaues komplett erneuert. In Höhe des Edeka-Marktes, der Überquerungshilfe und der Sparkasse wird der Bordstein nochmals abgesenkt, damit für ältere oder sonst in der Mobilität eingeschränkte Menschen ein nahezu barrierefreies Überqueren der Fahrbahn ermöglicht wird. Tastbordsteine für Sehbehinderte sind im Bereich des Vollausbaus und der Überquerungshilfe_vorgesehen. Die Einmündung der Trierer Straße wird auf Wunsch der Ortsgemeinde zurückgebaut. Im Bereich des Anwesens „Kirchstraße 1“ wurden im Bleistiftentwurf Möglichkeiten für Parkflächen, die im Rahmen des Vollausbaus dieses Abschnittes geschaffen werden könnten, dargestellt - dies bedarf allerdings, abhängig von der Realisierung des Vollausbaus, noch einer Detailplanung.

Auf dem Abschnitt „Wittlicher Straße 9“ bis etwa zum „Anwesen Wittlicher Straße 31“ sind wiederum im Rahmen der Deckenerneuerung Pflanzbeete im Fahrbahnbereich als Verkehrsberuhigung vorgesehen.

Die geplanten Maßnahmen der Verkehrsberuhigung helfen auch unseren Kindern zu einem sicheren Schulweg.

Vorgesehen ist weiterhin, die Bushaltestellen mit Wartehäuschen in den Bereich der verkehrsberuhigten Abschnitte rechts und links der Neustraße und Wittlicher Straße zu legen.

Die von den Anliegern und Ratsmitgliedern vorgetragenen Anregungen wurden aufgenommen (Entwässerungsprobleme im mittleren Bauabschnitt würden auftreten; der geplante Bordstein im Bereich Wittlicher Straße 1A bis 3 bis Sparkasse und Einmündung Dechant-Schmitz-Straße wäre nicht hoch genug; die Breite von 6 Metern würde für den störungsfreien LKW-Begegnungsverkehr nicht ausreichen; Anbringen von mobilen Fahrbahnschwellen zum Test des Effektes wäre sinnvoll; die Parkmöglichkeiten im Bereich des Vollausbaus wären nicht ausreichend; Befürchtung über zu lange Bau-Dauer; Beeinträchtigung des Geschäftsverkehres würde auftreten) und werden im Rahmen der Realisierung des Ausbauplanes möglichst berücksichtigt.

Die Bevölkerung kann den Ausbauplan einige Wochen lang einsehen. Weitere Anregungen, Vorschläge und Verbesserungswünsche der Bevölkerung und Anlieger werden gerne entgegengenommen und selbstverständlich geprüft.


Visualisierte Darstellung, nachher

Visualisiert1

Gehweg wird möglichst verbreitert zwischen Alte Trierer Straße bis hinter Kirchstraße.

Vorhandene Muldenrinne wird vorr. durch eine neue zweizeilige Entwässerungsrinne

mit einem_4-6 cm hohen Bordstein ersetzt.

Kleines Grünbeet (eingezeichnet) Ecke Alte Trierer Straße_zum Schutz der Fußgänger

und mit Tastbordstein für Sehbehinderte und Absenkung für_Kinderwagen, Rollator, etc.

Parkmöglichkeit für Geschäfte und Anlieger bleibt erhalten.


Visualisiert2

Überquerungshilfe mit Absenkung und genügend breite Standfläche für

Kinderwagen, Fahrräder, Rollator, etc. und Tastbordstein für Sehbehinderte

Verbreiterung der Straße in Richtung Grundstück auf der linken Seite zur Kirchstraße

zum Erhalt einer ausreichenden_Fahrbahnbreite links und rechts der Überquerungshilfe._


Visualisiert3

So sehen die Grünbeete aus - niedrig wachsende Pflanzen, keine Bäume oder auch Steine statt Bepflanzung.

Details werden mit den Anliegern vor Ort besprochen.

Die Fahrbahn bleibt durchgängig mindestens 6 Meter breit und wird in Kurven noch breiter gehalten.

Fahrbahnbreite an engen Stellen 6 Meter bleibt so ausreichend für Begegnungsverkehr und Parken.

Auch vor und hinter den Grünstreifen bleibt zusätzlicher Platz zum Parken.

Die geplante Verkehrsberuhigung hilft unseren Kindern zu einem sicheren Schulweg.


Die Pläne

Plan Teil 1

Von Kreisel Richtung Bitburg kommend (Vergrößern) ...

Plan Teil 2

... Dorfmitte (Vergrößern)_...

Plan Teil 3

... nach Richtung Wittlich (Vergrößern).

Hinweis:

Es ist eine durchgängig mindestens 6 m breite Fahrbahn geplant, die in Kurven breiter wird. Auch LKW-Begegnungsverkehr bleibt, allerdings mit innerörtlich üblicher reduzierter Geschwindigkeit, möglich.

Zum Vergleich:

Die Verkehrsberuhigung von breiten innerörtlichen Straßen wurde und wird in anderen Gemeinden durch die durchgängige Verbreiterung der Gehwege mit integrierten Grünstreifen geplant und realisiert. In diesen Fällen ist die Fahrbahn nicht nur optisch eingeschränkt sondern vielmals faktisch nicht mehr nutzbar, bspw. als Parkmöglichkeit. Um dem Geschäftsverkehr Rechnung zu Tragen und dennoch eine Verkehrsberuhigung zu erzielen, wurden bei der Binsfelder Planung im Bereich des Teilausbaus lediglich die Grünstreifen als Element der Verkehrsberuhigung vorgesehen. Die gedachten Streifen vor und hinter den Pflanzbeeten ist somit als Rangier- und Parkraum weiterhin nutzbar.

Ähnliche Beispiele

Beispiel1

Bordstein und Straße.


Beispiel2